Acta Pacis Westphalicae III C 3,2 : Diarium Wartenberg, 2. Teil: 1647 - 1648 / Joachim Foerster
1647 I 15

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1647 I 15
Dienstag Giffen bei W. Da im ksl.-französischen Projekt
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die Landgrafschaft Ober- und Unterelsaß zediert sein soll, ist er wegen der
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Rechte Straßburgs im Unterelsaß bei den Ksl. eingekommen

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Anlage 13 (Memorial betr. Straßburger Rechte im Unterelsaß): fehlt.
, die meinen, es
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seien nur die österreichischen Rechte zediert worden. Da Straßburg solche
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im Unterelsaß nicht anerkennt, hat er protestieren müssen. Beschwerde,
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daß der Religionsstand von 1624 auch für die damals protestantischen

[p. 678] [scan. 18]


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Straßburger Domherrnstellen gelten soll, obwohl der mit den Inhabern ge-
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troffene
Vergleich

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Vgl. oben [ S. 324 Anm. 1 ] .
nur für diese persönlich galt. Wan nun dem werck nicht
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durch andere mittel geholffen, wurd dieser stifft, zumaln der uncatholi-
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schen stimmen in 8 sein würden, hingegen aber der catholischen wenig
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alldort residirten, besorglich bald zugrund gerichtet. Will deshalb nach Os-
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nabrück
, wiewoln er zweiffel, was er allda, weyln doch niemandts gehört,
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sondern nur absolute verfahren werde, werde richten konnen.

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[...] – Schreiben an Bischoping

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Anlage 14 (W an Bischoping 1647 I 15): fehlt.
. – Mitteilung der Mainzer: Schreiben
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Volmars mit der den Ständen wegen manutenenz der Schweden bey ganz
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Pommern vorzutragenden Proposition

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Anlage 15–16 (Volmar an Raigersperger 1647 I 14; Propositionsentwurf Volmars betr.
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Reichsgarantie für Schweden): fehlt.
.

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