<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><div xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:session="http://apache.org/cocoon/session/1.0" type="text" subtype="preface" ana="#section" xml:id="bsb00056752_00007_sec0003" corresp="#bsb00056752_00007">
	<pb n="VII" facs="APWIIA8_p0007" sameAs="#bsb00056752_00007"/>
	<head><hi style="align:center;">VORWORT</hi></head>
	<p><hi style="font-style:italic;">Die Phase vom 11. Februar 1648 bis zum 11. Mai 1648 bildet insofern eine Einheit, als nun die Verhandlungen zwischen dem Kaiser, den <w lemma="Reichsständen"><orig>Reichsstän-</orig><orig>den</orig></w> und den Schweden bis zu einem kaiserlichen Gesamtentwurf für ein Instrumentum Pacis Osnabrugensis gediehen, der freilich der Gegenseite noch viel zumutete. Vorgelegt wurde er am 8. Februar 1648; mit den Osnabrücker Beratungen dazu beginnt auch die Dokumentation des <w lemma="Bandes"><orig>Ban-</orig><orig>des</orig></w>. Daß die friedensbereiten Reichsstände beider Konfessionen jetzt an einem Ort mit dem Kaiser und mit Schweden Vereinbarungen trafen, die französischen Gesandten aber aufgrund des kaiserlichen Vetos nicht <w lemma="beteiligt"><orig>betei-</orig><orig>ligt</orig></w> waren, beschleunigte den Einigungsprozeß. Frankreich hatte nach den Absprachen des Jahres 1647 noch die vorrangigen Anliegen, die <w lemma="österreichischen"><orig>öster-</orig><orig>reichischen</orig></w> von den spanischen Habsburgern abzutrennen, ferner den Herzog von Lothringen und den Burgundischen Reichskreis aus dem <w lemma="Frieden"><orig>Frie-</orig><orig>den</orig></w> auszuschließen. Jedoch bewegten sich die kaiserlich-französischen Verhandlungen in Münster kaum von der Stelle. Anders in Osnabrück. Hier wurden im März und April bedeutsame Verhandlungsfortschritte <w lemma="erzielt"><orig>er-</orig><orig>zielt</orig></w>, begünstigt durch den Widerstand, den die gemäßigten Katholiken den Maximalpositionen der Kaiserlichen entgegensetzten. Bis zum <w lemma="Friedensvertrag"><orig>Frie-</orig><orig>densvertrag</orig></w> gültige Vereinbarungen kamen zustande zu Zoll- und <w lemma="Handelsfragen"><orig>Han-</orig><orig>delsfragen</orig></w>, zur Amnestie im Reich, zur Satisfaktion Hessen-Kassels, zum Reichsreligionsrecht (Rechte der Untertanen und der Mediatstände), noch nicht zur schwedischen Militärsatisfaktion und zur Amnestie in den <w lemma="Erblanden"><orig>Erb-</orig><orig>landen</orig></w>. Eine neue Verhandlungsrunde eröffnete die Weisung des <w lemma="Kaiserhofs"><orig>Kaiser-</orig><orig>hofs</orig></w> vom 18. April (Nr. 82), den Schweden einen Gesamtentwurf des <w lemma="Friedens"><orig>Frie-</orig><orig>dens</orig></w> vorzulegen, um die eigenen Verhandlungsziele doch noch in einem umfassenderen Rahmen durchsetzen zu können. Die Gesandten <w lemma="bearbeiteten"><orig>bearbei-</orig><orig>teten</orig></w> den Entwurf und übergaben ihn Oxenstierna am 11. Mai.</hi></p>
	<p><hi style="font-style:italic;">Es ist sehr erfreulich, daß gleichzeitig mit Band 7 auch Band 8 der <w lemma="kaiserlichen"><orig>kaiser-</orig><orig>lichen</orig></w> Korrespondenzen erscheint. Beide Bearbeiter konnten vom <w lemma="Austausch"><orig>Aus-</orig><orig>tausch</orig></w> ihrer Erfahrungen profitieren. Auch Herr Dr. des.</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Sebastian</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Schmitt</hi> <hi style="font-style:italic;">bewältigte mit Sachverstand die ungezählten Schwierigkeiten, die sich bei einer großen Edition ständig einstellen, gleichgültig ob es darum ging, die fast unleserlichen Entwürfe des Reichsvizekanzlers Kurz von Senftenau zu entziffern oder juristische Detailfragen zu <w lemma="kommentieren"><orig>kommentie-</orig><orig>ren</orig></w>, oder ob undatierte Vorschläge zu Vertragsartikeln aus der Geheimen Österreichischen Staatsregistratur zu identifizieren waren. Ich danke ihm für seine überzeugende Arbeitsleistung. Besonders zu danken habe ich Frau Dr.</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Antje</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Oschmann</hi>, <hi style="font-style:italic;">die wie für den Band APW II A 7 auch für APW II A 8 ihre Vorarbeiten zu anderen Teilen der Acta Pacis <w lemma="Westphalicae"><orig>West-</orig><orig>phalicae</orig></w> verfügbar machte, die Tätigkeit von Herrn</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Schmitt</hi> <hi style="font-style:italic;">intensiv <w lemma="beratend"><orig>be-</orig><orig>ratend</orig></w> und korrigierend begleitete und dabei uneigennützig ihre Anliegen</hi> <pb n="VIII" facs="APWIIA8_p0008" sameAs="#bsb00056752_00008"/><hi style="font-style:italic;">zurückstellte, um das Gesamtwerk zu fördern, dem nun ein weiterer wichtiger Baustein hinzugefügt wird. Schließlich gilt mein Dank dem Verlag</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Aschendorff</hi> <hi style="font-style:italic;">für manches Entgegenkommen bei der <w lemma="Drucklegung"><orig>Druck-</orig><orig>legung</orig></w>, der</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Nordrhein</hi>-<hi style="font-style:smallCaps;">Westfälischen</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Akademie</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">der</hi> <hi style="font-style:smallCaps;"><w lemma="Wissenschaften"><orig>Wissen-</orig><orig>schaften</orig></w></hi> <hi style="font-style:italic;">für die stetig gewährte Unterstützung, schließlich dem</hi> <hi style="font-style:smallCaps;"><w lemma="Bundesministerium"><orig>Bundes-</orig><orig>ministerium</orig></w></hi> <hi style="font-style:smallCaps;">für</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Bildung</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">und</hi> <hi style="font-style:smallCaps;">Forschung</hi> <hi style="font-style:italic;">und dem Land</hi> <hi style="font-style:smallCaps;"><w lemma="Nordrhein"><orig>Nord-</orig><orig>rhein</orig></w></hi>-<hi style="font-style:smallCaps;">Westfalen</hi> <hi style="font-style:italic;">für die finanzielle Förderung.</hi></p>
	<p><hi style="font-style:italic;">Bonn, den 12. September 2007 Maximilian Lanzinner</hi></p>
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